Werkstofftechnik: 3 Bildungsangebote in der Schweiz

Du würdest dich gerne wissenschaftlich mit Metall, Polymeren und Halbleitern beschäftigen? Du interessierst dich für die Wirkweisen von Werkstoffen? Du bist motiviert, ein interdisziplinäres Studium zu belegen? Dann bist du hier in der Fachrichtung Werkstofftechnik genau richtig!

Wie gestaltet sich das Studium? Worin bestehen die Studieninhalte? Wie sieht deine berufliche Zukunft aus? Die vorgestellten Bildungsangebote werden von Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Privatuniversitäten oder weiteren Bildungsanbietern angeboten.
Anzeige

AUSFÜHRLICHE PRÄSENTATIONEN

Bildungsangebot/Studiengang Ort Abschl. Form Dauer
DAS FHNW Betoningenieur/in FH Nordwestschweiz - Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik Olten DAS BB flexibel
DAS Schweisstechnologie ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - School of Engineering Zürich DAS BB 12 Monat(e)
Geprüfte/r Industriemeister/in IHK, Fachrichtung Metall mit AEVO sgd - Studiengemeinschaft Darmstadt Fernstudium Zertifikat BB 30 Monat(e)

Produktion und Entwicklung von Werkstoffen

Du wirst dich in der Fachrichtung Werkstofftechnik mit Materialien und Substanzen beschäftigen, aus denen etwas produziert wird. Du befasst dich in Studienprogrammen dieser Fachrichtung mit der Herstellung, Verarbeitung und Entwicklung von (neuen) Werkstoffen. Dabei setzt du dich mit mechanischen und physikalischen Eigenschaften verschiedener Werkstoffe auseinander sowie zusätzlich mit den unterschiedlichen Wirkungen, die ein Werkstoff mit einem oder mehreren anderen Werkstoff(en) aufweist. Du lernst, wie du welche Werkstoffe wann und wo am besten zum Einsatz bringen kannst. In dieser Fachrichtung erhältst du theoretisches Fachwissen aber auch praktische Kompetenzen vermittelt.

Bild: Ingo Bartussek | Fotolia.com

Studieninhalte aus verschiedenen Disziplinen

Die Fachrichtung Werkstofftechnik kombiniert mehrere wissenschaftliche Disziplinen. Als sehr interdisziplinäres Fachgebiet nutzt Werkstofftechnik relevante Inhalte anderer Studienrichtungen, um Werkstoffe zu erforschen. Welche Studieninhalte du auf dieser Basis unter anderem erwarten kannst, siehst du hier:
  • Werkstoffkunde
  • Materialphysik
  • Organische und anorganische Chemie
  • Mathematische Grundlagen
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Festigkeits- und Fertigungslehre
  • Programmierung
Je nach Studienausrichtung wirst du dich zusätzlich auch noch mit einer Reihe anderer Inhalte beschäftigen. Dazu zählen zum Beispiel Maschinenbau, Kunststofftechnologien, Recycling oder auch Betriebswirtschaftslehre.

Bild: StockPhotoPro | Fotolia.com

Industrie als Arbeitgeber

Die Ausbildung innerhalb der Fachrichtung Werkstofftechnik ist zwar grundsätzlich sehr interdisziplinär aufgebaut, vermittelt dir aber Wissen, dass du ingenieurtechnisch nutzen kannst. Für dich ergeben sich daher Jobmöglichkeiten in der Technik. Du kannst in verschiedenen Bereichen der Prozesskette tätig  werden, wie zum Beispiel in der Herstellung von Produkten, in der Synthese von Werkstoffen, in der Bearbeitung oder in der Optimierung von Bauteilen aber auch im Recycling von Werkstoffen. Gerade in der Industrie findest du daher Karrierechancen. In welchem industriellen Zweig du zu arbeiten beginnst, ist nicht klar festgelegt, sondern hängt auch von deiner Ausbildung ab. So kannst du zum Beispiel in der Kunststoff-, Stahl- oder Energieindustrie einen Job finden. Wenn du dich für einen Berufsweg in der Werkstofftechnik interessierst, solltest du unter anderem folgende Eigenschaften haben:
  • Begeisterung für Technik
  • Großes naturwissenschaftliches Interesse
  • Analytisches Denken
  • Logik
  • Genauigkeit
  • Forschergeist
Zu den Studiengängen