MAS Denkmalpflege und Umnutzung

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Ort, Bundesland, Land:
Burgdorf, Raum Bern, Schweiz
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
MAS (Master of Advanced Studies)
Dauer:
4 Semester

Das Studium

Weiterbildung in der oder für die Denkmalpflege: lernen, Bauwerke schonend umzunutzen. Im Bauwesen verlagern sich derzeit die Aufgaben vom Neubau auf das Erhalten und Umnutzen. Die Devise lautet «Reparatur statt Ersatz».

Die Probleme von Denkmalpflege und Umnutzung verlangen das Verständnis von Systemen. Gefragt sind integrales Denken und Handeln. Zusätzliches Verständnis, Wissen und Können werden in Nachdiplomkursen oder im vollständigen Nachdiplomstudium Denkmalpflege und Umnutzung vermittelt.

Der MAS «Denkmalpflege und Umnutzung» ergänzt in der Regel ein abgeschlossenes Studium in Architektur, Kunstgeschichte, Ingenieurwesen oder in anderen mit Baudenkmälern befassten Berufen und bereitet die Absolventen auf den verantwortungsbewussten, behutsamen und schonenden Umgang mit der gebauten Umwelt vor.
PD Dr. Dieter Schnell Mitglied der Studienleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Der MAS ersetzt keine Berufspraxis, führt aber nahe an die Praxis heran. Diese umfasst einen breiten Fächer von Arbeitsfeldern in Fachstellen und in der freien Berufsausübung:
  • Flächendeckende Inventarisation schutzwürdiger Objekte und Baugruppen
  • Ortsbildanalysen
  • Analysen von und Expertisen zu Einzelobjekten
  • Stadt-, Orts- und Quartierplanung
  • Bauen im Bestand
  • Projektierung und Leitung von Umbauten, Sanierungen und Restaurierungen

Studienplan und Studienschwerpunkte

Vermittelt werden die Lehrinhalte überwiegend am Beispiel von Bauten und Anlagen der Neuzeit bis zur Gegenwart. Der Unterricht verteilt sich auf Seminare, Übungen, Begehungen, individuelle Arbeiten und deren Kritik.

Pflichtmodul:
  • Grundkurs / Ethik
  • Grundkurs / Methoden
  • Praktische Denkmalpflege / Therapie
  • Praktische Denkmalpflege / Nutzung und Pflege
  • Denkmalrecht
    ODER
  • Gutachten
Wahlmodul:
  • Steine und
  • Mörtel
  • Bauforschung
  • Inventar / Dokumentation
  • Theorie und Geschichte der Denkmalpflege
  • Gartendenkmalpflege
  • Fenster und Glasmalerei
  • Holz und Holzbau
  • Denkmalpflege an Bauten des 20. Jahrhunderts
  • Ausstattung / Mobiliar
  • Schweizer Architektur des 20. Jahrhunderts
  • Schweizer Architektur vor 1918
  • Umnutzen
  • Historische Tragwerke
  • Nachhaltiges Bauen im Bestand
  • Raumplanung und Denkmalpflege

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Studiengebühren:

  • Für ein Modul von 40 Lektionen einschliesslich der Kursunterlagen betragen die Studiengebühren CHF 1.200,–
  • Für eine MAS-Abschlussarbeit werden zusätzlich CHF 1.800,– berechnet.
Zulassungsvoraussetzungen:
  • Der Besuch einzelner Module unterliegt keiner Zulassungsbedingung.
  • Für die Zulassung zur Abschlussarbeit ist dagegen ein Hochschuldiplom erforderlich. In Ausnahmefällen ist eine Zulassung «sur Dossier» möglich, wenn die Kandidatin oder der Kandidat seit mindestens fünf Jahren beruflich intensiv im Bereich Denkmalpflege und Umnutzung tätig ist.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt durch Einreichen des vollständig ausgefüllten Anmeldeformulars mit den geforderten Beilagen wenigstens 14 Tage vor Modulbeginn. Die Reihenfolge des Eingangs wird berücksichtigt. Wenn möglich werden interdisziplinäre Gruppen gebildet. Über die Aufnahme entscheidet die Studienleitung.

Durchführung:
Bei ungenügender Beteiligung werden die Module nicht durchgeführt und neu ausgeschrieben. Besteht für ein Modul mehrmals keine genügende Nachfrage, wird es durch ein attraktiveres ersetzt. Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch
Auslandssemester:
möglich

Informationsmaterial anfordern

Ich bitte um:

Der Anbieter

Das Departement Architektur, Holz und Bau ist eines der sechs Ausbildungsstätten der Berner Fachhochschule und zählt zu den führenden Schweizer Hochschulen im Baubereich sowie im Ingenieurwesen. Sie gilt als Kompetenzzentrum mit sowohl nationaler als auch internationaler Ausstrahlung und Verflechtung.

In der Holztechnik misst sie sich als einzige Hochschule dieser Fachrichtung in der Schweiz an internationalen Standards. Ihr angeschlossen sind die Technikerschulen HF Holz Biel, welche Berufsleute aus der Holzbranche weiterbilden.

Studieren in Burgdorf

Burgdorf ist kein Dorf, sondern eine Stadt. Die Burg jedoch steht da, bloss nennt man sie Schloss. Und so geht es mit den Widersprüchen weiter: währschaftes Handwerk und innovatives Hightech, gesunde Natur und vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit und städtische Initiative, lebendige Tradition und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander.

Und gehen eine harmonische Verbindung ein. Dafür gibt es viele Beispiele.
Quelle: www.burgdorf.ch

Studienberatung und Information

Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau

Pestalozzistrasse 20
3400 Burgdorf
Schweiz