MAS Systemische Supervision

Anbieter:
Berner Fachhochschule BFH | Departement Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
MAS (Master of Advanced Studies)
Dauer:
4 Jahr(e)

Das Studium

Supervision ist ein anerkanntes und bewährtes Beratungsformat zur Beobachtung und Reflexion des beruflichen Denkens und Handelns. Supervisorinnen und Supervisoren haben die Aufgabe, einen ergebnisoffenen Raum zu gestalten und zu fördern, in dem die eingebrachten Fragestellungen und Themen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und mögliche Lösungsideen entwickelt werden können.

Systemische Arbeitsprinzipien wie Perspektivenvielfalt, Kontextbezug und die «Beobachtung der Beobachtung» erweisen sich hier als besonders förderlich. Entscheidend ist dabei auch die systemische Haltung, die sich durch eine stetige Reflexion des Denkens, der Sprache sowie deren Wechselwirkungen im supervisorischen Prozess auszeichnet.

Der MAS-Studiengang ist systemisch-konstruktivistisch ausgerichtet und eröffnet aktuelle hypnosystemische Zugänge. Er vermittelt ein fundiertes Supervisionsverständnis, das für Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und darüber hinaus selbstverständlich auch für weitere Arbeitskontexte relevant ist.
Gerlinde Tafel, Diplom-Pädagogin Studienleitung

Ziele und Zielpublikum

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen):
  • Sie verfügen über theoretisch fundierte (hypno-)systemische Grundkenntnisse und können diese in Ihrer supervisorischen Beratungspraxis kompetent einsetzen.
  • Sie sind dafür qualifiziert, Supervisionsprozesse in unterschiedlichen Arbeitskontexten im Einzel-, Gruppen- oder Teamsetting dynamisch und reflexiv mit zu gestalten.
  • Sie können herausfordernde Themen und Situationen in Gruppen und Teams erfassen und die systemeigenen Ressourcen in die Bearbeitung mit einbeziehen.
  • Sie sind in der Lage, Ihre Haltung und die eigenen Handlungsmuster auf der Basis systemisch-konstruktivistischer Grundannahmen selbstbeobachtend zu reflektieren.
  • Sie entwickeln ein individuelles Supervisionskonzept, das auf Ihren bisher erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen aufbaut.

Zielpublikum:
Fachkräfte der Sozialen Arbeit und weiterer Handlungsfelder, die über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Erwachsenen verfügen und ihre beruflichen Perspektiven erweitern bzw. verändern möchten; ebenso angesprochen sind Menschen, die ihre Kompetenzen als Fach- und Führungskraft vertiefen und ihren Blick auf innerorganisationale Kommunikationsprozesse und Dynamiken schärfen und systemisch ausrichten möchten.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Modul 1: Der CAS «Systemische Beratung: Grundhaltungen, Prämissen und Methoden» zielt auf grundlegenden Kompetenzerwerb in Systemischer Beratung.

Modul 2: Der CAS Systemische Supervision I fokussiert den Erwerb von spezifischen Kompetenzen, die für eine selbst-reflexive supervisorische Praxis mit Einzelnen, Teams und Gruppen relevant sind. Er bahnt die Entwicklung eines individuellen Supervisionskonzeptes (nur in Kombination mit dem CAS Systemische Supervision II buchbar).

Modul 3: Der CAS Systemische Supervision II bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit weiteren supervisionsrelevanten Zugängen und Methoden zur Dynamik in Systemen. Er fördert die Weiterentwicklung persönlicher Präsenz in der supervisorischen Rolle und dient der Schärfung des eigenen Profils. (Nur in Kombination mit dem CAS Systemische Supervision I buchbar).

Modul 4: Das Masterarbeit-Modul ermöglicht eine vertiefende theoretisch abgestützte Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Gesamtkosten:
CHF 29 100

Zulassung:
Beachten Sie unsere allgemeinen Zulassungsbedingungen.
Studiengangsspezifische Zulassungsbedingungen:

  • Hochschulabschluss (ETH, Uni, FH, PH)
  • ein Mindestalter von 30 Jahren zu Beginn des Studiengangs
  • vier Jahre Berufserfahrung
  • mindestens 30 Stunden eigene Supervisionserfahrung
  • Möglichkeit zur Umsetzung systemischer Supervision während des Studiengangs
    (mind. 40 Stunden)

Personen ohne grundständigen Hochschulabschluss (ETH, Uni, FH, PH) müssen vor Beginn des CAS Systemische Supervison I einen Nachweis in wissenschaftlicher Kompetenz erbringen.

Lern- und Arbeitsformen

  • Fachliche Inputs
  • praktische und selbstreflexive Übungen
  • kreative Arbeitsformen
  • Demonstrationen im Plenum
  • Bearbeitung von Fallbeispielen
  • Supervision
  • Intervision

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Ich bitte um:

Der Anbieter

Die Berner Fachhochschule BFH bietet ein wachsendes, vielfältiges Studienangebot mit bestens ausgewiesenen Dozierenden in einer modernen, produktiven Lernumgebung.

Studienberatung und Information

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Weiterbildung

Schwarztorstrasse 48
3007 Bern
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