Optometrie

Anbieter:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Technik
Ort, Bundesland, Land:
Olten, Nordwest, Schweiz
Typ:
Vollzeit
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
6 Semester

Das Studium

Der Studiengang Optometrie gehört auf seinem Gebiet zu den führenden Ausbildungsangeboten Europas. Die Optometristin, der Optometrist ist die zentrale Beratungsperson in allen Belangen des Sehens. Brillenglasverordnung, Kontaktlinsenanpassung und das Überprüfen der Augengesundheit bedingen analytische Prozesse, um den immer vielfältigeren Seh-Ansprüchen gerecht zu werden.

Im Bachelor-Studium vermitteln wir Ihnen neustes Wissen, das Sie mit Patientinnen und Patienten intensiv in die Praxis umsetzen. Das Curriculum des Studienganges berücksichtigt weitgehend die vom World Council of Optometry definierten Kompetenzen und wird den Anforderungen dieses Gesundheitsberufes in allen Belangen gerecht.

Brillenglasverordnung, Kontaktlinsenanpassung, Therapie von binokularen Störungen und das Überprüfen der Augengesundheit bedingen vielfältige analytische Prozesse, die bei uns sehr fundiert vermittelt und intensiv an Patientinnen und Patienten in die Praxis umgesetzt werden. Anatomische, physiologische und pathologische Grundlagen werden auf die Aufgabenstellung einer Optometristin, eines Optometristen abgestimmt und bilden zusammen mit weiteren spannenden Fächern die Basis für eine nachhaltige Ausbildung.
Prof. Roger Crelier Studiengangleiter

Berufsbild und Karrierechancen

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Optometrie sind aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung befähigt, in mehrheitlich selbständiger Erwerbstätigkeit und eigener Verantwortung Führungsfunktionen im Fachbereich Sehen zu übernehmen. Mögliche Berufsfelder sind die Augenoptik selbst, das Gesundheitswesen oder die Lehre und Forschung.

Auf Grund der hohen Qualifikation sind aber auch andere Anstellungen möglich: In der Industrie im Bereich Augenoptik und Medizintechnik sowie für besondere Aufgabenstellungen in der Ophthalmologie. Die Augenoptik hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. Während die klassische Brillenfertigung automatisiert wird, gewinnt die optometrische Tätigkeit der Augenoptikerinnen und Augenoptiker zunehmend an Bedeutung.

Die Optometristin bzw. der Optometrist wird zur zentralen Beratungsperson in allen Belangen des optimalen Sehens. Brillenglasverordnung, Kontaktlinsenanpassung und die Überprüfung der Augengesundheit bedingen analytische Prozesse, um den immer vielfältigeren (Seh-)Ansprüchen gerecht zu werden. Dank der exzellenten Ausbildung sind sie in der Lage, Variationen im Normalbereich von pathologischen Fällen zu unterscheiden und, wenn nötig, dem Facharzt zuzuweisen.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Direkt im Anschluss an die berufliche Grundausbildung als Augenoptikerin und Augenoptiker beträgt die Regelstudienzeit drei Jahre Vollzeitstudium und umfasst sechs Vorlesungssemester à 15 Wochen, Prüfungsvorbereitungen und abgesetzte Prüfungen. Eine berufsbegleitende Ausbildung wird in der Optometrie nicht angeboten.

Grundlagen der Optometrie
  • Chemie, Biochemie
  • Grundlagen der Biostatistik
  • Allgemeine Optik
  • Brillenglastechnologie
  • Physiologische Optik
Optometrie
  • Kontaktlinsenanpassung
  • Optometrische Augenprüfung
  • Binokularsehen
  • Low-Vision
  • Klinisch-optometrisches Praktikum I + II
  • Erweiterte optometrische Untersuchungsmethoden
  • Systematische Analyse klinischer Problemstellungen
Anatomie und Physiologie
  • Allgemeine Anatomie und Physiologie
  • Allgemeine Pathologie und Pharmakologie
  • Anatomie & Physiologie Auge
  • Pathologie Auge
Fachergänzungen
  • Arbeitsplatzoptometrie und Photometrie
  • Raytracing und Aberrationen
  • Studiendesign und Literaturrecherche
  • Bildgebende Verfahren und Funktionsweise diagnostischer Instrumente
  • Strategisch operative Unternehmungsführung
  • Konfliktmanagement und Personalführung
Kontext-Ausbildung
  • English
  • Argumentation und Rhetorik
  • Schreibpraxis
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Recht und Ethik
Projekte
  • Projekt 5, Optometrie
  • Projekt 6 Optometrie Bachelor Thesis, Variante A
Freie Module
  • Theater
  • Fachhochschultag
  • Visuelle Kommunikation
  • Weitere freie Module, je nach Angebot

Humanitäre Einsätze bringen wertvolle Praxiserfahrung

Das Institut für Optometrie fördert humanitäre Einsätze während des Studiums und bietet die Teilnahme an verschiedenen humanitären Aktionen in der Optometrie an.

Bei diesen Einsätzen werden sowohl fachliche als auch interkulturelle Kompetenzen gefördert und Berufs- und Lebenserfahrungen gesammelt.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen:
Kommunikations- und Abstraktionsfähigkeit sind genauso gefragt wie Neugier, Phantasie, Kreativität und Durchhaltewillen.

Prüfungsfreier Eintritt

  • Eidgenössisch anerkannte technische Berufsmaturität und Abschluss in einer der Studienrichtung verwandten Berufslehre (für alle Studiengänge).
  • Eidgenössisch anerkannte kaufmännische Berufsmaturität und Abschluss in einer der Studienrichtung verwandten Berufslehre nur für die Studiengänge Energie- und Umwelttechnik, Informatik, Optometrie und Wirtschaftsingenieurwesen.
  • Kantonale oder eidgenössische (gymnasiale) Matura und einjährige Arbeitswelterfahrung in einem Fachbereich des gewählten Studiengangs.
  • Diplom einer anerkannten Höheren Fachschule im technischen Bereich.
  • Diplom einer anerkannten Höheren Fachprüfung im technischen Bereich. Die HT FHNW klärt im Einzelfall ab, ob zusätzliche Kompetenzen in Mathematik und Physik vorgängig noch erworben werden müssen

Prüfungsfreier Übertritt

  • Abgebrochenes ETH-Studium: Gespräch mit dem Studiengangleiter: Anrechnung von erworbenen Credits und Festlegung der benötigten berufspraktischen Erfahrung.
  • Abgebrochenes FH-Studium: Gespräch mit dem Studiengangleiter: Anrechnung von erworbenen Credits und Festlegung der benötigten berufspraktischen Erfahrung.

Eintritt mit ausländischem Diplom

  • Ausbildungs-Ausweise von Deutschland:
    • Prüfungsfreier Eintritt für Abitur-Absolventen (allgemeine Hochschulreife) und einjährige Arbeitswelterfahrung in einem Fachbereich des gewählten Studiengangs (Anrechnung von 6 Wochen für Absolventinnen und Absolventen eines technischen Gymnasiums).
    • Prüfungsfreier Eintritt für Fachhochschulreife-Absolventen mit Notendurchschnitt 2,5 und besser und Abschluss in einer der Studienrichtung verwandten Berufslehre oder einjährige Arbeitswelterfahrung in einem Fachbereich des gewählten Studiengangs.

  • Wer andere Ausbildungs-Ausweise im Ausland erworben hat, muss zusätzlich zu den Anmeldeunterlagen verschiedene Unterlagen einreichen (z. Bsp. Lebenslauf) und ausreichende Deutschkenntnisse (mindestens Niveau B2) nachweisen.

Die Anmeldeunterlagen werden durch das Admission Office und den Studiengangleiter individuell geprüft. Es wird entschieden ob eine Aufnahme mittels Aufnahmeprüfung oder mittels sur-Dossier-Zulassung möglich ist.

sur-Dossier-Zulassung
Als sur-Dossier-Zulassung gilt die aufgrund eines individuellen Aufnahmeverfahrens erteilte Zulassung von qualifizierten Personen, die die formalen Zulassungsvoraussetzungen (z.B. Berufsmaturität) nicht erfüllen. Das sur-Dossier-Verfahren prüft, ob die erforderlichen Kompetenzen vorhanden sind, um ein Studium erfolgreich zu absolvieren. Die Bewertung erfolgt in der Regel aufgrund eines ausführlichen Portfolios, in dem die Kandidatinnen und Kandidaten ihre nicht formal erworbenen Kompetenzen dokumentieren. Der Aufnahmeentscheid obliegt der Studiengangleitung. Das BWZ Brugg bietet in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Kurse an, um die nötigen Kompetenzen zu erwerben.

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch, Englisch
Auslandssemester:
möglich

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Ich bitte um:

Der Anbieter

Die Hochschule für Technik FHNW ist eine führende Bildungsinstitution für Ingenieurwesen, Informatik und Optometrie in der Schweiz. Sie bildet an den Standorten Brugg-Windisch, Muttenz und Olten Bachelor- und Masterstudierende aus. Ihre Institute sind wichtige Partner in angewandter Forschung und Entwicklung für Industrie und Wirtschaft.

An der Hochschule für Technik der FHNW studieren zur Zeit rund 1800 Studierende in 10 Studienrichtungen der Bachelorstudiengänge, im Master of Science in Engineering sowie im Bereich Weiterbildung in verschiedenen MAS- und CAS-Kursen.

Die heutige Hochschule für Technik FHNW ist aus dem Zusammenschluss der technischen Departemente der Fachhochschule Aargau, Fachhochschule beider Basel und Fachhochschule Solothurn in die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) im Jahre 2006 hervorgegangen.

Studieren in Olten

Olten mit seinen rund 17'400 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die grösste Stadt des Kantons Solothurn und bildet mit den Gemeinden der Region Olten-Gösgen-Gäu einen wesentlichen Pfeiler von dessen Wirtschaftskraft. «Wohnen, arbeiten und leben im Herzen der Schweiz» lautet die Devise.

Die Zentrumslage der Stadt Olten im Herzen der Schweiz ist und bleibt einer der wesentlichen Pluspunkte für Stadt und Region Olten.

Quelle: www.olten.ch

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