Bachelor of Science in Informatik

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Biel und Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Vollzeit und berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
6 Semester

Das Studium

In praktisch allen Lebensbereichen hat man heutzutage mit Computern zu tun. Man findet sie nicht nur im Büro oder zu Hause auf dem Schreibtisch, sondern auch integriert in Anlagen und Geräten, wo sie komplexe Systeme steuern und überwachen. Sie steuern zum Beispiel Fertigungsroboter und Flugzeuge oder überwachen den Verkehr.

Darüber hinaus können Computer auch Tierversuche ersetzen, Umweltschutzdaten erfassen und übermitteln, sowie Baupläne entwerfen. Informatikerinnen und Informatiker arbeiten deswegen überall an entscheidender Stelle mit.

Informatikerinnen und Informatiker kennen die Funktionsweise von Rechnern und Netzwerken. Sie installieren und warten diese und entwickeln Software-Systeme, um Probleme zu lösen. Auch Gespräche mit Kundinnen und Kunden sowie Diskussionen im Team gehören zum Aufgabengebiet von Informatikerinnen und Informatikern.

"Information beherrschen. Die heutige Welt und ihre Zukunft wird weitgehend von Information bestimmt. Strukturierung, Verarbeitung, Transport und Darstellung von Information sind die Kernaufgaben von Informatikerinnen und Informatikern. Nach einem Informatik-Studium an der TI gestalten Sie die Welt von morgen mit."
Prof. Eric Dubuis Abteilungsleiter

Berufsbild und Karrierechancen

Die weite Verbreitung von Computern und Kommunikationsnetzen ermöglicht Absolventinnen und Absolventen des Informatikstudiums eine äusserst breite Palette von Berufstätigkeiten wie
  • Mitarbeit bei der Entwicklung neuer Systeme der Datenverarbeitung, z.B. bei Herstellerfirmen, Softwarehäusern und Forschungseinrichtungen
  • Mitarbeit bei der Einführung und Erneuerung von Informationstechnologien in Verwaltung und Wirtschaft
  • Betrieb und Wartung sowie Vertrieb von Produkten der Computer-Industrie
  • Tätigkeiten in verschiedenen Ausbildungsinstitutionen einschliesslich Lehre und Forschung im Hochschulbereich.
Wegen des auch weiterhin ständig zunehmenden Einsatzes von Rechner- und Kommunikationssystemen sind Berufsaussichten für Informatikerinnen und Informatiker nach wie vor sehr gut.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das ganze Studium ist aus Lerneinheiten, den so genannten Modulen aufgebaut. Der Studienplan legt im Detail fest, welche Module besucht werden müssen und wo Wahlfreiheit besteht. Bei der zeitlichen Einteilung des Studiums besteht eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit. Wer den Bachelor-Abschluss in der minimalen Zeit von 6 Semestern erreichen will, wählt die Vollzeit-Studienform. Der 9-semestrige Zyklus wird dagegen in einer Form angeboten, die Studierenden mit einer Teilzeitbeschäftigung entgegen kommt.

Bereits in der zweiten Hälfte des Studiums vertiefen sich die Studierenden in einem der fünf angebotenen Schwerpunkte:
 
Distributed Systems and IoT

Die konsequente Entwicklung des Personal Computing hin zu mobilen Endgeräten mit neuen Netzwerktechnologien und Anwendungen wird das Kommunikationsverhalten und den Arbeitsstil unserer Gesellschaft nachhaltig beeinflussen.
Stichworte: Smartphones, Tablets, Virtual Reality, mobilier Internetzugriff, Apps, Usability, Security, Mobile Device Management, Health Care, E-Banking, Electronic Payment, Navigationssysteme, Geomarketing/GIS, Sensoren.

IT-Security

Die Sicherheit von Computersystemen, Daten, Dokumenten und Benutzern wird mit zunehmender Verbreitung und offener Vernetzung der digitalen Informationswelt zu einem zentralen Problem für Unternehmen, Behörden und Privatpersonen.
Stichworte: Kryptographie (TLS, PGP, Kerberos, Zertifikate), Identität und Authentisierung, Intrusion Detection Systems, Malware, Forensik, Web- und Softwaresicherheit, Vulnerabilities, Exploits, Software Piraterie, Computerkriminalität, Schutz der Privatsphäre.

Digital Business Systems

Eine agile und flexible Applikationslandschaft, welche die Geschäftsprozesse innerhalb einer Unternehmung und über die Unternehmensgrenzen hinaus wirksam unterstützt, bildet eine zentrale Grundlage für den Geschäftserfolg.
Stichworte: ICT-based Management, Business Intelligence, Big Data and Business Analytics, E-Business, Enterprise Application Integration, Web-Services, Web-Interfaces, Web-Programmiersprachen, verteilte Datenbanken, Entreprise Resource Planning Systeme.

Computer Perception and Virtual Reality

Diese Vertiefung vereinigt Computer Vision, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz und lässt Computer die Welt wahrnehmen, auf sie reagieren und neue (virtuelle) Welten erzeugen.
Stichworte: Computergraphik, Bildverarbeitung, Simulation, Augmented Reality, Computer Perception, Multimedia, Games, Computer Haptics.

Data Engineering

In der modernen Informationsgesellschaft spielen die Daten eine zentrale Rolle. Als Data Engineer verstehen Sie es, Daten zu sammeln und zu speichern, zu historisieren, sie aufzubereiten, anzureichern, zu visualisieren und in veredelter Form wieder zur Verfügung zu stellen. Sie helfen Unternehmen "Insights" aus Daten zu gewinnen. Sie können Techniken aus dem Machine Learning (insbesondere auch dem Deep Learning) anwenden und erstellen anhand der Daten Modelle, die in für Entscheidungen und Prädiktion in Systemen und Geschäftsprozessen verwendet werden können. Sie können mit sehr grossen Datenmengen (Big Data) umgehen, modellieren Datenbak- und Datenflussarchitekturen und bestellen und entwickeln die dazu notwendige Hardware - und Softwareinfrastruktur.
Stichworte: Data Analytics, Machine Learning, Deep Learning, Datenbanken, Data Warehousing, Big Data Systeme, Datenmodellierung, Textanalyse, Datenqualität, Datensicherheit, Datenschutz.

Praxisbezug und Berufspraktikum

Im Rahmen der Schwerpunkte erhalten die Studierenden Einblick in die Forschungsprojekte. Die Bachelor-Arbeit wird typischerweise in einem Schwerpunkt absolviert - angehängt an eine Forschungsgruppe -, oder alternativ in Zusammenarbeit mit externen Praxispartnern.

Nach abgeschlossener Grundausbildung könne die Studierenden der Abteilung Informatik für ein Jahr die Schule verlassen, um ein freiwilliges Praktikum zu absolvieren und so in Industrie oder Wirtschaft ihre Informatik-Kenntnisse in einer professionellen Umgebung praktisch einsetzen. Sie lernen dort, wie der betriebliche Alltag aussieht und wie technische, wirtschaftliche, personelle sowie organisatorische Überlegungen beim Einsatz von Informatik zusammenspielen müssen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Für die Aufnahme des Studiums der Informatik genügt eine abgeschlossene Berufslehre und eine eidgenössisch anerkannte Berufsmatur. Inhaberinnen und Inhaber einer gymnasialen Matur sind ebenfalls willkommen, müssen aber vor Studienbeginn eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf vorweisen. Für Studierende des berufsbegleitenden Studiums ist eine Tätigkeit in einem Informatikberuf obligatorisch.

Bei Unklarheiten ist der Abteilungsleiter zu kontaktieren.

Sprachangebot und Auslandssemester

Auslandssemester:
möglich
Die Informatikstudierenden haben die Möglichkeit eine Studienperiode im Ausland zu verbringen. Die Abteilung hat Abkommen mit mehreren Hochschulen im Ausland und ermuntert die Studierenden explizit, eine Studienperiode an einer fremdsprachigen Hochschule zu absolvieren und so den fachlichen aber auch kulturellen Horizont zu erweitern.

Der Unterricht im Vollzeitstudium in BIel kann neu ab Herbst 2013 entweder zweisprachig (deutsch/französisch) oder ganz auf deutsch besucht werden. Ein zweisprachiges Studium in der zweisprachigen Stadt Biel-Bienne ist ist nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern führt auch zu einer Zusatzqualifikation, welche die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöht.

Der Unterricht im berufsbegleitenden Studium in der Stadt Bern findet deutsch statt.

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen zu einem Bachelorstudium in Informatik an der Berner Fachhochschule.

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Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt. Das Departement Technik und Informatik (BFH-TI) erbringt seine Leistungen in Biel, Burgdorf und Bern.

Wie es Ihnen gefällt: Die BFH-TI bietet Vollzeit- und Teilzeit-Studiengänge an. Mit einem breiten Weiterbildungsangebot hilft sie Ihnen zudem, am Puls der Zeit zu bleiben. Über die angewandte Forschung und Entwicklung (aF+E) wird ein enger Kontakt mit anderen Hochschulen und der Industrie geknüpft.

Studieren in Biel und Bern

Die zweisprachige, direkt am See gelegene Stadt Biel-Bienne und das weite, landschaftlich intakte Seeland bilden zusammen eine Region, die zum Besuchen und Verweilen einlädt. Musse und Action, Natur und Kultur, Sport und Wellness, Tagungen und Aktivitätenprogramme – die Themen lassen sich fast beliebig kombinieren. (Quelle: www.biel-seeland.net)

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Quellgasse 21
2501 Biel-Bienne
Schweiz