Bachelorstudiengang Systemtechnik

Anbieter:
Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs
Ort, Bundesland, Land:
Buchs, Ost, Schweiz
Typ:
Vollzeit und berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
6 Semester

Das Studium

Erfolgreiche Ingenieure müssen die Komplexität moderner Technologien beherrschen und ständig Schritthalten können mit der rasanten technologischen Entwicklung. Dies erfordert eine sinnvoll breite Integration von ausgesuchten Fachdisziplinen schon in der wissenschaftlichen Basisausbildung. Auf dieser Basis sind die gezielte Ausprägung von vernetztem Denken und die Befähigung, sich immer wieder rasch in neue Anwendungsgebiete einarbeiten zu können, zentrale Elemente während des ganzen Systemtechnik-Studiums. Die Ausbildung in klassischen Studiengängen mit besonderer Betonung einzelner Ingenieur-Disziplinen greift hier oft zu kurz und kann den Anforderungen der lebenslangen Berufsbefähigung nicht immer in gleichem Mass gerecht werden.

Das Bachelor-Studium Systemtechnik baut auf einem fundierten mathematisch-physikalischen Grundwissen auf. Die technischen Disziplinen stützen sich darauf ab. Das Zusammenspiel der Disziplinen Elektronik, Mechanik, angewandte Physik und Informatik bildet die Basis für innovative technische Produkte.

Das Studium bietet die Chance, sich in den folgenden Profilen persönlich und fachlich zu entwickeln:
  • Mikrotechnik
  • Maschinenbau
  • Photonik (NEU)
  • Elektronik und Regelungstechnik
  • Ingenieurinformatik
  • Informations- und Kommunikationssysteme
Lothar Ritter Rektor NTB

Berufsbild und Karrierechancen

Systemtechnik dient der Lösung komplexer interdisziplinärer Problemstellungen. Ihre Ziele sind:
  • das Verstehen der Strukturen, Zusammenhänge und Funktionen technischer Systeme,
  • das Entwickeln und Realisieren technischer Lösungen mit modernen Technologien,
  • das Management anspruchsvoller Projekte.
Systemtechnik - Ingenieure:
  • Realisieren technische Systeme mittels moderner Technologien.
  • Verfügen über interdisziplinäre Anwendungskompetenz und erweiterte Kenntnisse in ihrer Vertiefungsrichtung.
  • Sind in der Lage, technische Systeme zu analysieren, zu beschreiben und zu simulieren.
  • Kennen Problemlösungsmethoden und deren Anwendungen.
  • Analysieren und bewerten Lösungsansätze und finden innovative Lösungen.
  • Beziehen wirtschaftliche und ökologische Belange in ihre Ingenieur-Tätigkeit ein.
  • Können die Bedeutung technischer Produkte am Markt einschätzen.
  • Besitzen Sozial- und Selbstkompetenz.
  • Kommunizieren mit Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen.
  • Arbeiten sich selbständig in neue Wissensgebiete ein.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das erste Studienjahr
Das erste Studienjahr setzt sich aus Pflichtmodulen zusammen, die alle Studierenden unabhängig von ihrer beruflichen Vorbildung absolvieren. Diese Module beinhalten Grundlagen der Fachgebiete Elektrotechnik, Mechanik, Informatik, Werkstofftechnik, Chemie, Physik, Mathematik, Englisch, Kultur und Kommunikation sowie Systemtechnik.

Das zweite Studienjahr - Studienrichtungen (Profile)
Im Verlauf des ersten Studienjahres wählen die Studierenden für das zweite Studienjahr eines der sechs Profile
  • Maschinenbau
  • Photonik
  • Elektronik und Regelungstechnik
  • Ingenieurinformatik
  • Informations- und Kommunikationssysteme
  • Mikrotechnik
Ergänzend zur Ausbildung in einem Profil werden im zweiten Studienjahr mit Pflichtmodulen die Grundlagen weiter ausgebaut. Die Studierenden schätzen ganz besonders, dass die wichtige Entscheidung für ein Profil erst nach einem Drittel des Studiums erfolgt. Damit können Fachgebiete, die bei Studienbeginn noch unbekannt waren ebenso wie neu entdeckte Interessen unmittelbar in die Entscheidung mit einfliessen.

Das dritte Studienjahr – Anwendungsschwerpunkte
Im Verlauf des zweiten Studienjahres entscheiden die Studierenden, ob sie im dritten Studienjahr in ihrem gewählten Profil weiterstudieren oder in das Profil
  • Innovationsmanagement und Produktentwicklung (in Buchs)
wechseln wollen. Ein Wechsel innerhalb der Profile aus dem 2. Studienjahr ist auch möglich, bedingt aber die Nacharbeit fehlender Module und damit eine Verlängerung der Studienzeit. Zusätzlich wählen die Studierenden für das dritte Jahr und den Studienabschluss einen der folgenden Anwendungsschwerpunkte
  • Mikro- und Nano Technologie
  • Werkstofftechnik
  • Medizintechnik
  • Produktentwicklung
  • Technische Optik
  • Mechatronik
  • Energiesysteme
  • Elektronische Systeme
  • Embedded Systems

Praxisbezug und Berufspraktikum

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Kosten pro Semester:
CHF 600

Voraussetzungen:

  • Es wird eine abgeschlossene Berufslehre in einem einschlägigen Beruf oder ein entsprechendes geregeltes Berufspraktikum vorausgesetzt. HTL-Maturanden (einschlägige Richtung) aus Vorarlberg bringen die berufliche Qualifikation bereits mit.
  • An erster Stelle ist hier die Technische Berufsmatura zu nennen, denn das Fachhochschulgesetz definiert die Berufsmatura als generelles Eintrittsniveau an jede Fachhochschule. Im Rahmen des österreichischen Schulsystems kann diese Qualifikation auch über die Studienberechtigungsprüfung oder die Berufsreifeprüfung nachgewiesen werden.

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Ich bitte um:

Der Anbieter

Im Jahre 1970 wurde die Interstaatliche HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BUCHS NTB eröffnet. Die Trägerschaft bilden die Kantone St. Gallen und Graubünden und das Fürstentum
Liechtenstein.

Ca. 3'000 Absolventen verliessen bis heute die Hochschule mit dem Diplom als dipl.Ing.FH, beziehungsweise mit dem Nachdiplom als dipl.Ing.FH NDS, Fachbereich.

Im Herbst 1996 wurde an der Interstaatlichen HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BUCHS NTB mit dem neu gestalteten, zukunftsorientierten Diplomstudium Systemtechnik begonnen. Die Struktur und die Gestaltung der neuen Ausbildung entsprechen den Richtlinien des schweizerischen Fachhochschulgesetzes. Das Studium baut inhaltlich auf dem Niveau der Technischen Berufsmatura auf.

Studieren in Buchs

Buchs mit seinen über 10'000 Einwohnern ist die Metropole des Bezirks Werdenberg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Rhein, der zugleich die Landesgrenze zum Fürstentum Liechtenstein bildet, bis zur Alvierkette mit dem 2'232 Meter hohen Glannachopf, dem höchsten Punkt der Gemeinde. Das Alviergebiet mit den leicht zu besteigenden Berggipfeln (Alvier 2'343 Meter, Margelchopf 2'136 Meter) und der wunderschönen Aussicht über das ganze Rheintal eignet sich bestens für Wanderungen. An gewissen Punkten reicht die Sicht bis zu den Churfirsten und dem Walensee.

Für ein breites Freizeitangebot sorgen über hundert ortsansässige Vereine. Daneben garantieren das "werdenberger kleintheater fabriggli", die Aktivitäten der Musikschule Werdenberg und der alljährliche Kultursommer für beste und kulturell hochstehende Unterhaltung. Vergnügen bereitet bestimmt auch ein Besuch im Freiluft- oder Hallenbad, der Minigolfanlage oder in den Naherholungsgebieten längs des Rheins, Buchserberg und Alp Malbun. Alljährlich im August verwandelt sich Buchs zu einer Festhütte. Dann nämlich ziehen sowohl das traditionelle Buchserfest auf der Bahnhofstrasse als auch der Jahrmarkt unzählige von Gästen aus nah und fern an. Ebenso kaum mehr wegzudenken ist die im Zweijahresturnus stattfindende Werdenberger Industrie- und Gewerbeausstellung (WIGA).
Quelle: www.buchs-sg.ch

Studienberatung und Information

Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs

Werdenbergstrasse 4
9471 Buchs
Schweiz