CAS Lean and Digital in Healthcare (CAS LDH)

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
1 Semester

Die Ausbildung

Zwei Trends wirken gleichzeitig auf die Gesundheitsbranche; steigender Kostendruck und der fortschreitende Strukturwandel in Form von erhöhten Qualitätsansprüchen der Patientinnen und Patienten. Das Potential für Verbesserungen ist gross. Ein radikales Neudenken der Abläufe ist unabdingbar bei Leistungserbringern, aber auch der Industrie, Pharma und Medizintechnik. Diese Herausforderung gekonnt und zielsicher anzugehen verlangt spezifisches Know-how zum Thema Lean Management (Denken in Wertströmen) und Digitalisierung.
Prof. Dr. Daniel Zahnd Studienleitung

Umfeld und Zielpublikum

Das Gesundheitswesen stellt besondere Anforderungen an die Verbesserung der Prozesse, weil es sich um eine multiprofessionelle Umgebung (Expertenorganisation) und um tradierte Kulturen der Führung und der Zusammenarbeit handelt. Das CAS Lean & Digital in Healthcare ist eine exekutive Weiterbildung zum Thema Prozessdesign, Prozessoptimierung und Abbildung der Prozesse in die Informationstechnologie. Er macht die Teilnehmenden mit aktuellen Trends in diesem Thema vertraut und baut umfassende Kompetenzen im Bereich Prozessmanagement und Optimierung auf.

Zielpublikum
  • Führungskräfte und Fachpersonen aus allen Organisationen, Institutionen und Betrieben des Gesundheitswesens
  • Leitende Mitarbeitende und Fachpersonen in Gesundheitsbehörden der öffentlichen Verwaltung und Verbänden
  • Verantwortliche für Unternehmens- oder Organisationsentwicklung sowie im IT-Management
  • Projektleiterinnen und Projektleiter für Leistungs- und Prozessinnovation im Gesundheitswesen
  • Beraterinnen und Berater, Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker, IT-Architektinnen und Architekten sowie -Projektleitende im Gesundheitswesen
  • Informatikerinnen und Informatiker, Prozessverantwortliche in der IT, wissenschaftliche Mitarbeitende
  • Fach- und Führungskräfte aus der Medtech- und Pharmaindustrie

Ausbildungsschwerpunkte

  • Grundlagen Lean Healthcare/Lean Management (Modul 1). Praxispartner: Ypsomed AG
  • Analyse und Bewertung von Arbeitsorganisationen (Modul 2). Praxispartner: Spital Sonnenhof
  • Wertschöpfungssysteme verbessern und umsetzen (Modul 3). Praxispartner: Spitalzentrum Biel
  • Verbesserungs-(Kultur) aufbauen, anwenden und umsetzen (Modul 4)
  • Verbesserungsprojekte leiten, begleiten und steuern, Führungskräfte im Veränderungsprozess (Modul 5). Praxispartner: Leancom GmbH
  • Elektronische Prozesse im Gesundheitswesen (Modul 6). Praxispartner: Institut für Medizininformatik BFH
  • Abschluss Workshop und Präsentationen (Modul 7)
  • Lean Transferprojekt (Living Case im Team)
Das CAS LDH umfasst eine Lernleistung von insgesamt 360 Stunden (12 ECTS). Für die einzelnen Kurse ist entsprechend Zeit für Selbststudium und Prüfungsvorbereitung einzurechnen.

Ausbildungsziele

  • Sie beherrschen die Grundlagen des Lean-, Change, und Prozessmanagements.
  • Sie verstehen, wie die Prozesse in der integrierten Gesundheitsversorgung mit einer strukturierten Vorgehensweise neu gestaltet und verbessert werden können (analog wie auch digital).
  • Sie können unterschiedliche Konzeptentwicklungen klassifizieren und beurteilen.
  • Sie gewinnen ein genügendes Verständnis, um gegenüber weiteren Ansprechgruppen wie IT-Verantwortlichen oder Mediziner/innen spezifische Anforderungen zu definieren und Verantwortung in der Leitung
  • und Koordination von Veränderungsprojekten Projekten übernehmen zu können.
  • Sie erhalten einen praxisorientierten Überblick über das Gebiet des Lean und Change Management sowie Prozessoptimierung. Im Zentrum steht dabei die Veränderung durch den Menschen, welche auf Unterstützung von digitalen Medien und Hilfsmittel setzen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Gesamtkosten:
CHF 7500.-

Zulassung MAS/EMBA

  • Inhaberinnen und Inhaber eines Hochschulabschluss auf Bachelorstufe und in der Regel zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung.
  • Eine Aufnahme in die Weiterbildung direkt nach dem Bachelorstudium ist möglich, wenn das Bachelorstudium und die Weiterbildung auf dem gleichen Fachgebiet liegen.
  • Abschluss einer Höheren Berufsbildung (eidgenössisches Diplom, Höhere Fachschule, mindestens Niveau 6 im Qualifikationsrahmen des SBFI für die Berufsbildung), mit insgesamt mindestens drei Jahren Berufserfahrung.
  • Absolventen und Absolventinnen einer Höheren Fach- oder Berufsprüfung (Niveau 5), die ein vorgängiges DAS-Studium mindestens mit der Note C abgeschlossen haben.
Zulassung DAS
  • Wie MAS-/EMBA-Studiengänge.
  • Zusätzlich können Absolventen und Absolventinnen mit einem Abschluss der Höheren Berufsbildung mit Niveau 5 im Qualifikationsrahmen des SBFI für die Berufsbildung zugelassen werden.
Zulassung CAS
  • Wie MAS/EMBA/DAS-Studiengänge.
  • Erfahrene Praktiker und Praktikerinnen können ebenfalls zugelassen werden, wenn die für das jeweilige CAS geforderten Vorkenntnisse vorhanden sind und wenn gute Kompetenzen im konzeptionellen und methodischen Arbeiten für das Erarbeiten von Fallstudien, Projekten und Studienarbeiten vorhanden sind.
  • Die Studienleitung kann in in allen Fällen eine Dossierprüfung vornehmen und - eventuell mit Auflagen zur Modulwahl - über die Zulassung entscheiden.
Voraussetzungen
  • Sie haben idealerweise einen Abschluss aus dem Ingenieurwesen, der Medizintechnik oder Medizininformatik, der Medizin/Veterinärmedizin oder aus Life Science Studienrichtungen.
  • Sie haben beruflich mit Fragen der Prozessoptimierung und der Digitalisierung zu tun und möchten sich systematisch mit dem Thema auseinandersetzen.

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch
Auslandssemester:
nicht möglich

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Ich bitte um:

Der Anbieter

Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt.

Das Departement Technik und Informatik (TI) steht für Bildung und Forschung am Puls der industriellen Praxis. An den Standorten Bern, Biel und Burgdorf werden abgestimmte Leistungen in den Berichen Aus- und Weiterbildung, angewandter Forschung und Entwicklung sowie im Transfer von technologischem Wissen erbracht.

Die internationale Ausrichtung, um Studierenden und Dozierenden beste Chancen in der globalisierten Bildungs- und Wirtschaftswelt zu eröffnen. Ein interdisziplinäres Denken und Handeln, um den hohen Erwartungen an die zunehmend heterogenen Teams in Industrie und Wissenschaft gerecht zu werden.

Studieren in Bern

Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern. Die BFH hat keinen eigentlichen Campuscharakter und verfügt nur teilweise über Studierendenunterkünfte.

Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur. Studierende der BFH profitieren von ermäßigten Angeboten.

Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

Ausbildungsberatung und Information

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