MA in Architecture

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Ort, Bundesland, Land:
Burgdorf, Fribourg, Genf, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Vollzeit und berufsbegleitend
Abschluss:
M.A. (Master of Arts)
Dauer:
4 Semester

Das Studium

Der Studiengang "Master of Arts in Architecture" (Joint Master of Architecture) wird von drei Partnerschulen durchgeführt: der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB), der Ecole d’ingénieurs et architectes de Fribourg (EIA FR) und der Ecole d’ingénieurs de Genève (EIG). Hier erleben die Studierenden Austausch und Auseinandersetzung mit zwei verschiedenen Kulturkreisen, mehrsprachigen Unterricht in Deutsch, Französisch und Englisch sowie interkulturelle Mobilität.

Die Vernetzung verschiedenartiger Menschen und Denkweisen macht den Joint Master of Architecture zu einem – in der Schweiz – einzigartigen Studiengang. Er bereitet auf selbständiges und verantwortliches Handeln in einem komplexen Umfeld vor, das transdisziplinäre Analyse-, Entwurfs- und Führungsqualitäten sowie kreative Vorgehensweisen, Lösungen und Umsetzungen erfordert.
Hanspeter Bürgi Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Das Studium weckt Verständnis für Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, sowie Ethik und befähigt zur Tätigkeit in multidisziplinären Teams und zur Übernahme von Führungspositionen. Die Arbeitsfelder für einen Master of Arts in Architecture befinden sich in den Bereichen Entwurf und Konstruktion, Planung, Lehre, Forschung, Industrie und Verwaltung. Dafür ist ein international anerkannter Titel vielfach unerlässlich.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das Masterstudium besteht aus drei regulären Semestern und einem Thesis-Semester:

1. Studienjahr
Im ersten und zweiten Semester wird je ein Entwurfsprojekt erarbeitet. Die Wissensvermittlung erfolgt im Rahmen von Theorieseminaren und -modulen. Zusätzlich werden Optionskurse angeboten, die an allen drei Partnerschulen belegt werden können.

Ein wichtiges Element des ersten Studienjahres ist der Kurs "Profile Search". Er bietet Unterstützung beim Finden einer eigenen Position und dient zur Vorbereitung der Master-Thesis.

2. Studienjahr
Im dritten Semester wird zusätzlich zum Entwurfsprojekt und der Wissensvermittlung die Thesis-Vorbereitung erstellt. Diese umfasst den theoretischen Essay und das Projektdossier für die Master Thesis.

Das vierte Semester ist gänzlich der Master-Thesis gewidmet.

Das Masterstudium wird mit zwei thematischen Schwerpunkten geführt:

Architektur und Holz - Konstruktives Entwerfen:
Die Studierenden vertiefen am Beispiel von Holz das konstruktive Entwerfen auf allen Massstabsebenen und setzen dies räumlich, strukturell, technisch und atmosphärisch in Architektur um. Die Architekturaufgaben fokussieren auf Raumgestaltung durch spezifische Materialeigenschaft en, Fügungslogik, innovative Einsatzmöglichkeiten und entsprechende Planungs- und Produktionsprozesse. Im Fokus der Ausbildung stehen Kernkompetenzen in diesen Bereichen: Struktur und Raum, Material und Konstruktion, Prozesse. Das Schwerpunktthema wird in Zusammenarbeit mit den Studierenden und den Forschenden aus dem Fachbereich Holz der BFH angeboten.

Architektur und Areal - Konzeptionelles Entwerfen im gebauten Raum:
Die Studierenden lernen, ein Projekt zur Arealentwicklung in einem interdisziplinären Team zu leiten und inhaltlich umfassend zu entwickeln.
Die Aufgaben behandeln komplexe Areale im gebauten Kontext und verlangen die Erarbeitung von Strategien im Spannungsfeld von Erhalt, Erneuerung, Verdichtung und Neubau. In folgenden Bereichen werden Kernkompetenzen vertieft: Analyse und Erkenntnisse (räumliche, funktionale, technische, ökonomische, kulturelle), Konzepte und Projekte, Prozesse.

Praxisbezug

Dozierende und Gastreferenten bieten im Master of Arts in Architektur anwendungsorientierte Ausbildung. Das Ziel ist, vernetzt denkende Architekten und Architektinnen auszubilden, die Lösungen für neue Problemstellungen entwickeln und diese kreativ und verantwortungsbewusst umsetzen.

Die Studios untersuchen die Entwicklungen über mehrere Semester hinweg in Form von ZOOM-IN Studien. Neben den projektspezifischen Inputs der Dozierenden bringen auch externe Spezialisten ihr Wissen ein. So werden die Projekte der Studierenden interdisziplinär betrachtet. Daneben bilden Kurzreisen zu realisierten oder sich in der Bauphase befindenden Projekten (IN-SITU) eine wichtige Verbindung von Theorie und Praxis.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Kosten pro Semester:
CHF 750

Zulassung:

  • Bachelor in Architektur einer Fachhochschule oder gleichwertiger Abschluss
  • Bachelor in Architektur der ETH / Universätit und ein einjähriges Berufspraktikum

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch, Englisch, Französisch
Auslandssemester:
erwünscht
Austauschsemester im Ausland werden unterstützt.

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Ich bitte um:

Der Anbieter

Das Departement Architektur, Holz und Bau ist eines der sechs Ausbildungsstätten der Berner Fachhochschule und zählt zu den führenden Schweizer Hochschulen im Baubereich sowie im Ingenieurwesen. Sie gilt als Kompetenzzentrum mit sowohl nationaler als auch internationaler Ausstrahlung und Verflechtung. In der Holztechnik misst sie sich als einzige Hochschule dieser Fachrichtung in der Schweiz an internationalen Standards. Ihr angeschlossen sind die Technikerschulen HF Holz Biel, welche Berufsleute aus der Holzbranche weiterbilden.

Studieren in Burgdorf, Fribourg, Genf

Burgdorf ist kein Dorf, sondern eine Stadt. Die Burg jedoch steht da, bloss nennt man sie Schloss. Und so geht es mit den Widersprüchen weiter: währschaftes Handwerk und innovatives Hightech, gesunde Natur und vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit und städtische Initiative, lebendige Tradition und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander. Und gehen eine harmonische Verbindung ein. Dafür gibt es viele Beispiele.
Quelle: www.burgdorf.ch

Studienberatung und Information

Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau

Pestalozzistrasse 20
3400 Burgdorf
Schweiz